Die Gäste aus Heilbronn unter der Leitung von Peter Pfeiffer übernahmen den ersten Teil und eröffneten das Konzert imposant mit Lexicon of Gods von Rossano Galante. Das Werk beschreibt die drei griechischen Götter Perseus, Penthos und Zeus. Weiter ging es mit Hymn to the Sun von Satoshi Yagisawa, dessen Höhepunkt die gesangliche Darstellung des Sonnenaufgangs war. Als drittes Stück präsentierte das Orchester die Symphonie Nr. 1 – The Archangels von Franco Cesarini. Das viersätzige Werk charakterisiert in jedem Satz einen Erzengel: Gabriel, Raphael, Michael und Uriel.
Im zweiten Konzertteil nahm das KJO Böblingen unter der Leitung von Thomas Scheiflinger auf der Bühne Platz und begann schwungvoll mit dem Marsch Scossa Elettrica (Der elektrische Schock) von Giacomo Puccini. Danach folgte die Rigoletto-Fantasie von Franz und Karl Doppler, ein Solostück für zwei Flöten. Die beiden Solistinnen glänzten auf ihrem Instrument, und für ihre hervorragende Darbietung gab es Standing Ovations.
Es folgte Expedition von Oscar Navarro – eine musikalische Schiffsreise durch die eisigen Gewässer der Antarktis mit vielen Gefahren, aber auch beeindruckenden Landschaften und einer sicheren Heimkehr in den Heimathafen. In The Ghost Ship von José Alberto Pina gerät ein Schiffswrack beim Versuch, es abzuschleppen, in einen schweren Sturm. Es treibt ab, wird an einem Strand der spanischen Insel Fuerteventura angespült und zerbricht.
Am Ende des Konzerts spielten beide Orchester als Zugabe gemeinsam den Canterbury Choral – ein imposantes Klangerlebnis mit 130 Musikerinnen und Musikern.