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FORTE November / Dezember 2025

Bläserphilharmonie Ostalb erhält Bravo für tolle Gala

Wolfgang Bahle
Bläserphilharmonie Ostalb
Kreisverband Ostalbkreis
23. Dezember 2025
Bild: Roland Haag

85 Musikerinnen und Musiker aus 38 Musikvereinen des Ostalbkreises versammelten sich am Sonntagabend, den 19. Oktober 2025, um 17:00 Uhr im gut gefüllten großen Saal der Stadthalle Aalen zum fünften sinfonischen Galakonzert unter der Leitung von Kreisverbandsdirigent Matthias Weller. Mit dem berühmten Tonmotiv aus „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss eröffnete die Bläserphilharmonie den Abend klanggewaltig – ein monumentaler Einstieg, der den dramaturgischen Rahmen für das weitere Programm setzte.

Mit einem herzlichen Grußwort eröffnete Hubert Rettenmaier, Vorsitzender des Blasmusikverbands Ostalbkreis, den Konzertabend. Er würdigte die Bläserphilharmonie Ostalb als wertvolle musikalische Visitenkarte der Region. „Ich bin ein bisschen stolz auf das Orchester“, sagte er. „Die Bläserphilharmonie zu gründen, war eine richtige Idee.“

Im Anschluss entführte „Sailing with Whales“ das Publikum auf eine atmosphärische Klangreise über die Weiten der Ozeane. Das Orchester ließ das Meeresrauschen, die majestätischen Bewegungen der Wale und die Freiheit der See beinahe bildhaft lebendig werden – ein Werk, das zum Träumen einlud.

Kein Problem für die Bläserphilharmonie und Iris Mack am Cello, als sie das Werk „Elegy & Scherzo – A Tribute to Sergei Rachmaninov“ von Johan de Meij darboten. Spielerisch leicht und mit träumerischen Walzertakten setzte sich die Solistin gemeinsam mit dem Orchester eindrucksvoll in Szene – ein Höhepunkt des Konzerts.

„Libertadores – Symphonic Poem for Wind Band“ von Oscar Navarro setzte noch eins drauf – sowohl in technischer Virtuosität als auch im sinfonischen Ausdruck. Dieses Werk, das in Wertungsspielen zur höchsten Leistungsstufe zählt, spielt mit Dissonanzen und verlangt den Musikerinnen und Musikern präzise rhythmische und gesangliche Einsätze ab. Das exzellente Schlagwerk diente Matthias Weller als roter Faden; Lukas Dreher und Moritz Fischer unterstrichen als Tambourmajors die Freiheitsgedanken der Musik auch optisch.

Nach der Pause begeisterte die moderne Interpretation klassischer Musik „Bruckner Still Alive“, die das Finale aus Bruckners 8. Sinfonie in einem elektronisch angereicherten Klanggewand – inklusive E-Piano, E-Gitarre und Bassgitarre – präsentierte.

Ein weiterer Höhepunkt folgte mit „Nobody Does It Better Than James Bond“, einem anspruchsvollen, rund 15-minütigen Arrangement legendärer James-Bond-Filmmusik von Jörg Murschinski. Der gewaltige Klangkörper mit wechselnden Tempi, kraftvollen Rhythmen und dynamischen Spannungsbögen sorgte für Gänsehautmomente und wurde zum Publikumsliebling des Abends.

Zum Finale präsentierte das Orchester ein energiegeladenes Medley mit Hits von Udo Jürgens – darunter „Merci Chérie“. Die stilvollen Arrangements von Guido Rennert verliehen den bekannten Melodien sinfonische Tiefe und Glanz. Zahlreiche Solistinnen und Solisten aus den eigenen Reihen – Florian Fiedler, Sonja Schmid, Hannes Weizmann, Daniel Schmid, Marcel Bosch, Sybille Abele, Emma-Marie Regele, Marcus Schmid, Lara Hitzler und Andreas Kümmerle – gaben dem Konzertabend eine persönliche Note.

Das Publikum dankte mit stehenden Ovationen. Die Bläserphilharmonie revanchierte sich mit zwei Zugaben: dem Jazzklassiker „Sing, Sing, Sing“ und dem traditionsreichen „Fliegermarsch“ als festlichem Abschluss.

Stephanie Feil führte mit Charme und fundiertem Wissen durch das Programm und verlieh den Werken mit ihren Einführungen zusätzlichen Tiefgang. Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber dürfen sich bereits auf die nächsten Auftritte freuen: am 19. Juli 2026 mit „BPO goes Cinema“ auf der Landesgartenschau in Ellwangen und am 18. Oktober beim Galakonzert im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd.

Konzert
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