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FORTE Januar / Februar 2026, Verband & Vereine

BRAWO 2025: Treffpunkt, Bühne und Impulsgeber der Blasmusik

Cornelia Härtl
20. Januar 2026
Titelbild: Auf der Instrumentenausstellung gab es viel zu entdecken.
Foto: Oliver Filipzik – Tube Moments

Die Blasorchestermesse BRAWO präsentierte sich an drei Messetagen als lebendiger Treffpunkt der Blasmusikszene. Mit rund 80 Programmpunkten aus Konzerten, Workshops und Fachvorträgen richtete sich das Angebot gleichermaßen an Musikerinnen und Musiker, Vereinsverantwortliche sowie musikpädagogisch Interessierte. Auf mehreren Bühnen und in den Workshopräumen der Messe Stuttgart spiegelte das Programm die ganze Bandbreite der Blasmusik wider.

Auf mehreren Bühnen und in den Workshopräumen der Messe Stuttgart präsentierten sich Orchester aller Leistungsstufen – vom Kinder- und Seniorenblasorchester über Big Bands und Marching Bands bis hin zu professionellen Klangkörpern wie dem Landespolizeiorchester, dem Heeresmusikkorps Ulm oder der Big Band der Bundeswehr. Ergänzt wurde das Konzertprogramm durch Wertungsspiele, Bläsergottesdienst und spezielle Formate wie den „Tag der Seniorenblasmusik“.

Erstmals fand im Rahmen der BRAWO auch der Konzert-Wettbewerb BRAWISSIMO statt, bei dem Mittelstufen-Orchester (Kategorie 3) sich mit einem Selbst- und Pflichtwahlstück der Jury – bestehend aus Isabelle Ruf-Weber, Christoph Scheibling und Helmut Schmid MA – stellten. Der Musikverein Altheim konnte den Wettbewerb mit beeindruckender Präzision, Energie und Bühnenpräsenz für sich entscheiden. Auf Platz 2 folgt der Musikverein Grafenau, Platz 3 ging an den Musikverein Haisterkirch.

Wissenstransfer für Praxis, Verein und Verband

Parallel zum musikalischen Programm stieß das umfangreiche Workshop- und Vortragsangebot auf große Resonanz: Instrumentenspezifische Kurse für Blech- und Holzbläser, Themen rund um Mundstücke, Blattbearbeitung, Übetechnik, Homerecording oder Musiknotationssoftware standen ebenso auf dem Programm wie praxisnahe Beiträge zur Vereinsarbeit, zu Fördermitteln, zur Ganztagsbetreuung, zur Zusammenarbeit mit Musikschulen und zu zukunftsfähigen Verbandsstrukturen. Damit bestätigte die BRAWO einmal mehr ihren Anspruch, musikalische Praxis, Fortbildung und verbandspolitischen Austausch unter einem Dach zu vereinen.

Die Anziehungskraft der BRAWO zeigte sich auch in den Besucherzahlen: Etwa ein Drittel der insgesamt 117.500 Besucherinnen und Besucher des gesamten Messeherbstes nahmen eine Anreise von mehr als 100 Kilometern auf sich, um den Dreiklang aus Ausstellung, Workshops und Konzerten zu erleben. Besuchermagnet bei der BRAWO waren laut Veranstalter die zahlreichen Konzerte, wie der Auftritt der Big Band der Bundeswehr, des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg sowie der Musikerlegende Pepe Lienhard.

Große Reichweite

„Die Blasorchestermesse BRAWO ist der Treff für Branche, Experten, Interessierte und für viele Blasmusikbegeisterte aus ganz Baden-Württemberg und weit darüber hinaus“, betonte Heiko Schulz, Direktor für Musik und Bildung im Blasmusikverband. Er hob hervor, dass der Dreiklang aus Fachmesse, Konzerten und Fortbildungsangeboten die Vielfalt der Blasmusik eindrucksvoll sichtbar mache und der Verband stolz sei, dieses Großereignis als ideeller Träger gemeinsam mit der Landesmesse Stuttgart umzusetzen.

Auch Verbandspräsident Guido Wolf MdL sah in der BRAWO eine wichtige Plattform für Austausch und Weiterentwicklung. Blasmusik brauche Erkennbarkeit, Nachwuchs und generationenübergreifende Angebote. Die Messe biete dafür ideale Voraussetzungen – als Ort der Begegnung, der Aus- und Weiterbildung und nicht zuletzt als Marketinginstrument für die Amateurmusik in Baden-Württemberg. Gleichzeitig gehe es darum, Impulse in die Vereine zu tragen und engagierte Multiplikatoren zu gewinnen, die Themen aus Workshops und Vorträgen vor Ort weitertragen.

Den Messebesucherinnen und -besuchern gab Wolf mit auf den Weg, die Begeisterung für die Blasmusik, die Treue zum Ehrenamt und das Erleben von Gemeinschaft zu bewahren. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche können musiktreibende Vereine wichtige Orientierungspunkte bieten.

Wie dicht und vielfältig das Angebot war, brachte schließlich Landesmusikdirektor Bruno Seitz auf den Punkt: „Man kann sich austauschen, erfährt das Neuste, hört wahnsinnig viel gute Blasmusik, man kann Instrumente testen – da reichen drei Tage fast nicht aus.“

Nach der Landesvorstandssitzung besuchte auch BVBW- Präsident Guido Wolf MdL die Instrumentenausstellung.
Das Konzert von der BVBW-Formation „Blasmusik im besten Alter“ im Atrium.
Beim Dirigier-Coaching mit Isabelle Ruf-Weber erhielten die Teilnehmenden viele nützliche Tipps.
Das Gala-Konzert des Heeresmusikkorps Ulm war ein echtes Highlight im Programm.

Fotos: Oliver Filipzik – Tube Moments

Amateurmusik, Blasmusik, Landesmusikverband, Veranstaltung
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