SCHEMMERBERG – Bei den Wertungsspielen beim Kreismusikfest in Schemmerberg haben sich am Samstag und Sonntag insgesamt 21 Kapellen einer fachkundigen Jury gestellt. Das musikalische Niveau war hervorragend und alle Kapellen wurden mit guten Noten belohnt. Die Wertungsspiele hatten in der Festhalle Schemmerberg und der Mühlbachhalle in Schemmerhofen stattgefunden.
Laut Homepage des Blasmusikkreisverbandes Biberach verfolgen die Wertungsspiele das Ziel, die musikalische Leistungsfähigkeit der Blasorchester zu erhöhen. Dieses Angebot nahmen alle 21 Orchester im Bereich der Konzertmusik wahr. Davon stellten sich vier Orchester der Oberstufe dem Stundenchor „Fantasia Gloriosa“ und vier Orchester der Höchststufe dem Stundenchor „Velaro“. Im Stundenchor muss neben einem der Leistungsstufe entsprechenden Selbstwahlstück ein unbekanntes weiteres Stück in einer Stunde direkt vor dem Vortrag eingeübt und der Jury präsentiert werden. Bei der am Sonntag stattfindenden Wertungsspielbekanntgabe gab es nur die Noten „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ oder „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ zu hören. Die erreichten Punkte lagen zwischen 85,3 und 95,5 Punkten. Ab 90,1 Punkten wird die Note „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ vergeben.
Der vorsitzende Wertungsrichter in der Halle Schemmerhofen und zugleich Landesmusikdirektor Bruno Seitz lobte gegenüber der SZ die durchweg guten Leistungen der Orchester. „Der Blasmusikkreisverband Biberach ist einfach eine Hochburg der Blasmusik – das muss man so sehen. Was mich immer wieder beeindruckt, ist die Größe der Orchester, welche auch super besetzt sind. Ein Orchestergespräch, das ich führen durfte, war auch sehr wertvoll für mich. Wir Wertungsrichter kommen immer gern in den Kreis Biberach, denn hier ist einfach alles perfekt organisiert. Hier im Kreisverband werden keine Kosten und Mühen gescheut, um die Blasmusik nach vorne zu bringen. Dass nur die Noten sehr gut und hervorragend vergeben wurden, liegt daran, dass nur sehr gute Kapellen angetreten sind, die bestens vorbereitet waren. Insgesamt war es beim Wertungsspiel ein sehr hohes Niveau“, so der Landesmusikdirektor.
Auch sein Jury-Kollege aus der Halle Schemmerberg, Norbert Bausback, pflichtete Bruno Seitz bei. Bausback sagte: „Die Kapellen, die an einem Wertungsspiel teilnehmen, sind immer Gewinner. Die intensive Vorbereitung auf ein Wertungsspiel bringt eine Kapelle, ohne auf den letzten Punkt zu schauen, immer voran.“
Im Kasten:
Punktespiegel mit Note
90,1 bis 100 Punkte: mit hervorragendem Erfolg teilgenommen
80,1 bis 90 Punkte: mit sehr gutem Erfolg teilgenommen
70,1 bis 80 Punkte: mit gutem Erfolg teilgenommen
60,1 bis 70 Punkte: mit Erfolg teilgenommen
Im Kasten:
Ergebnisse der Wertungsspiele am Samstag und Sonntag
Konzertmusik, Kategorie 3 (Mittelstufe): Musikverein (MV) Laupertshausen: sehr gut (86,7 Punkte), MV Harmonie Baustetten: hervorragend (92,7), Jugendkapelle MV Schemmerhofen: sehr gut (87,8), Fanfarenzug Herzog Philipp von Schwaben Ummendorf: sehr gut (89,2), MV Reinstetten: hervorragend (90,5), Simphonic Wind Orchestra: hervorragend (94,8), MV Hauerz: hervorragend (92,0).
Konzertmusik, Kategorie 4 (Oberstufe):
MV Unteressendorf: sehr gut (85,8), MV Ingerkingen: hervorragend (92,3), MV Renhardsweiler: sehr gut (85,3), MV Zimmern: hervorragend (93,8), MV Oggelsbeuren: hervorragend (90,2), MK Dürnau: hervorragend (90,3), MV Bergemer Grötzingen: sehr gut (87,8), MV Uttenweiler: hervorragend (92,5).
Konzertmusik, Kategorie 5 (Höchststufe):
MV Schemmerhofen: sehr gut (86,3), Brass Band Schötz: hervorragend (95,5), MV Aßmannshardt: hervorragend (92,5), MV Ummendorf: hervorragend (90,7), MV Unlingen: hervorragend (90,7), MV Ertingen: hervorragend (90,5).

