Der internationale Blasmusikverband Confédération Internationale des Sociétés Musicales (CISM) und die BDMV hatten gemeinsam diesen Wettbewerb ausgeschrieben, um dem dirigentischen Nachwuchs eine Plattform zu bieten und sich einer internationalen Fachjury vorzustellen. Der Wettbewerbsleiter Prof. Ernst Oestreicher, Vizepräsident der BDMV, und die Juryvorsitzende Isabelle Ruf-Weber wählten im Januar aus den 24 Videoeinreichungen 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die zweite Wettbewerbsrunde aus.
Die hochkarätige Fachjury unter dem Vorsitz von Isabelle Ruf-Weber bestand aus: Prof. Johann Mösenbichler, Generalmusikdirektor des Polizeiorchesters Bayern, Prof. Axel Köhler, Rektor der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart, dem Leiter des Heeresmusikkorps Ulm Major Dominik Koch und Marvin Stutz, ein junger Dirigent aus Karlsruhe, der selbst bei einem der letzten Wettbewerbe teilgenommen hatte.
Für die zweite Runde am 29. Mai in der Musikschule in Neu-Ulm stand für das Dirigat des Pflichtwerkes „Old wine in new bottles“ ein Bläserensemble des Heeresmusikkorps Ulm zur Verfügung. Die Reihenfolge der verbliebenen 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde ausgelost.
Die Jury wählte für die dritte Runde acht Dirigentinnen und Dirigenten aus, bei der es galt, in einer 30-minütigen Probe eine der vier vorgelegten Kompositionen ausschnittsweise zu proben und zu dirigieren. Als Orchester stand mit dem Kreisverbandsjugendblasorchester Ulm/Alb-Donau ein Amateurorchester zur Verfügung, dass hochkonzentriert und mit viel Elan bis zum Ende die Wünsche der Dirigentinnen und Dirigenten umsetzte.
Für die Finalrunde am 31. Mai wählte die Jury drei Teilnehmer aus. Neben Miha Loñcar blieben noch die österreichischen Dirigenten Andreas Ziegelbäck und Mathias Klocker im Rennen. Sie hatten als Aufgabenstück „Spartacus“ von Jan van der Roost mit dem Heeresmusikkorps Ulm zu dirigieren.
Die drei Preisträger in der Reihenfolge Miha Loñcar, Andreas Ziegelbäck und Mathias Klocker wurden dann am Sonntag im Rahmen eines Matineekonzerts des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg von Wettbewerbsleiter Prof. Oestreicher vorgestellt.